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Kino-Enthusiasmus. Die Schenkung Heimo Bachstein

Wie bringt man eine Sammlung in ein Buch?
Unterschiedlichste Objekte wie Fotos, Briefe, Zeitungen, Filmdosen, Plakate werden in dem Buch »Kino-Enthusiasmus – Die Schenkung Heimo Bachstein« in großen Abbildungen sichtbar. Normalerweise sind sie in Kisten und Mappen in der Universitätsbibliothek Weimar gelagert.
Eine Reminiszenz an diese Ordnerstruktur ist die offene Bindung des Buches, die darauf verweisen soll, daß nur ein Teil der Sammlung zu sehen ist, und der Aufkleber (den man gewöhnlich für Leitz-Ordner benutzt, in der Sammlung auf vielen Ordnern strukturierend) – zweckentfremdet auf den Titel geklebt, mit Titel und Klappentext bedruckt.

_ Hrsg. von Volker Pantenburg und Katrin Richter
unter Mitwirkung von Paulina Kutschka, Franziska Schade und Sophie Spallinger, gestaltet von Ricarda Löser

_Schweizer Broschur, 144 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen
Format: 18,3 x 27,6 x 1,4 cm

_ Lucia Verlag, Weimar
_ 1. Auflage
_ ISBN: 978-3-945301-33-3

2016

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»Wir sind, wir wollen und wir schaffen!« – Von der Großherzoglichen Kunstschule zur Bauhaus-Universität Weimar. 1860-2010.

Jubiläumspublikation zur über 150-jährigen Geschichte der Bauhaus-Universität Weimar.

Hrsg. von Gerd Zimmermann, Frank Simon-Ritz und Klaus-Jürgen Winkler

Band I erschienen im September 2010, Band II erschienen im Februar 2012
im Verlag der Bauhaus-Universität Weimar.

Gestaltung und Satz gemeinsam mit Andreas Wolter.

Festeinband mit Halbgewebe und Prägungen, Format: 190 x 280 mm, 416 (Band I) und 502 (Band II) Seiten

2012

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z. B. – Praxisbasierte Forschung in Kunst & Design

Das Buch zeigt anhand konkreter Beispiele, wie vielfältig praxisbasierte Forschung in Kunst und Design gedacht und umgesetzt werden kann. Entgegen jeglichen Kanonisierungsversuchen stellt es ein Panorama an Themenfeldern und Zugängen vor.

_ Hrsg. von Daniel Klapsing, Schirin Kretschmann, Lena Marbacher, Andine Müller und Jonas Weber Herrera

_Beitrag »Inszenierende Typografie« (Kommentar) und inszenierende typografische Gestaltung des Textes von Elke Marks mit dem Titel »Taktiles Wissen«.

Format: 16,5 x 23,2 cm

Umfang: 272 Seiten

Broschur

ISBN: 978-3-86068-490-0

2013

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Panorama für Kurzsichtige – Navigation durch eine Textlandschaft

»Panorama für Kurzsichtige« eröffnet dem Leser eine semantische Landschaft. Jeder muß kurzsichtig sein, um lesen zu können. Auch wenn sich die Sicht nur auf die Beschränkheit der aufgeschlagenen Seite eines Buches zu richten scheint, so eröffnet sich dennoch ein Panorama der Erkenntnismöglichkeiten.
Das Zitieren aus den einen Büchern, die immer neue andere Bücher ergeben, ist vergleichbar mit einer Art Evolutionsprozeß, in dem einige wesentliche Informationen weitergegeben werden und Neues daraus entsteht. Jedes Zitat im Text verweist auf das Buch, aus dem es stammt und dieses Buch zitiert ein vorhergegangenes. So entwickelt sich ein Netzwerk aus Büchern – hier dargestellt in Form einer Landkarte, der Bibliografie, die durch den Textraum navigiert.
Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799),Professor für Experimentalphysik, beschreibt das gleiche Verfahren so: »Vor einigen Wochen meldete sich bei mir ein Mann in Göttingen, der aus zwei Paar alten seidenen Strümpfen ein Paar neue machen konnte, und seine Dienste offerierte. Wir verstehen die Kunst, aus ein paar alten Büchern ein neues zu machen.«

Diplomarbeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Eigenverlag
Format: 230 x 330 mm
Seitenanzahl: 52
Auflage: 50 Exemplare

*** Shortlist des Wettbewerbs »Schönste Bücher« 2005 ***

*** Wettbewerb »Best of Unpublished German Bookdesign» 2005 [ausgeschrieben vom Auswärtigen Amt, Goethe Institut, Verlag Hermann Schmidt und der Frankfurter Buchmesse] ***

*** »Output«, International Student Award 2004 ***

2004

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B+cher. Zwischen Lesen und Schauen – Über die narrative Eigenschaft von Typografie im Buch.

Abschlußarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Doctor of Philosophy (Ph.D.) mit der Ausrichtung Kunst & Design, vorgelegt an der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar


Die Arbeit »B+cher. Zwischen Lesen und Schauen – Über die narrative Eigenschaft von Typografie« beschreibt ein Spannungsfeld in der Arbeit von Typografinnen und Typografen, das sich zwischen den beiden Gegensätzen verdeutlicht, »Diener des Textes« (Jan Tschichold) zu sein oder aber sein (künstlerischer) Souverän. Es sind Facetten beschreibbar, die sich nicht nur anhand der fertigen Buchobjekte ablesen lassen, sondern den Arbeitsprozess von Kooperationen zwischen Autor*in und Gestalter*in in den Fokus nimmt, welche der Rezeption eines Textes durch seine besondere Gestaltung einen Mehrwert (»+«) verschaffen wollen.

»B+cher« bietet eine nicht nur für Gestalter*innen relevante Übersicht über Möglichkeiten und Chancen der Buchgestaltung, sondern liefert darüber hinaus der Literatur- und Kulturwissenschaft einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von künstlerischen Prozessen beim Schreiben und beim Gestalten von Büchern.

Broschur

Format: 230 x 340 mm

Umfang: 144 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen


2. Auflage

*** 4. Rang im Wilhelm Braun-Feldweg-Förderpreis für designkritische Texte 2016 ***

2016

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er – Ein Leben in Beispielsätzen

Der Text dieser Arbeit besteht aus Beispielsätzen, die ich aus dem Buch »Deutsche Grammatik –
Ein Handbuch für den Ausländerunterricht« [Gerhard Helbig, Joachim Buscha (Hrsg.) | VEB Verlag Enzyklopädie | Leipzig 1972] entnommen habe. Es handelt sich um Sätze, die im Deutschunterricht für Ausländer die komplexen grammatikalischen Besonderheiten der deutschen Sprache praktisch veranschaulichen sollen.

Es wurden ausschließlich Sätze von mir herausgelöst, die das Wort »er« enthielten.

Durch das Herausfiltern aus ihrem ursprünglichen Kontext und in ihrer Konzentration als großformatige Collage, entsteht aus den Fragmenten die Beschreibung eines Mannes. Sein »Leben« beginnt in dem Grammatikbuch auf S. 28 ausgerechnet mit dem Satz »er atmet«. Auf S. 383 ist er schließlich »gegen Morgen gestorben«. Dazwischen erfährt man viele Dinge über ihn: Alltägliches und Besonderes, Banales und Tragisches. – Wer ist »er«?

Aus dem Text der Collage ist widerum ein Buch entstanden. Die Reihenfolge der Sätze entspricht der Reihenfolge ihrer Erscheinung in dem Grammatikbuch. Die Kursivierungen und die Rechtschreibung sind aus dem Original übernommen.
Ihre Aneinanderreihung bewirkt einen Wechsel zwischen Banalität und Bedeutung, positiven und negativen Stimmungen – oft auf nur einer Seite – und stattet das Bild dieser Person, das im Kopf des Lesers entsteht, mit der vollen Wucht des Schickals eines Durchschnittsmenschen aus.

Gleichzeitig wird deutlich, wie kompliziert die deutsche Sprache ist, wenn man sie mithilfe dieser Sätze erst lernen müsste. Und es wird auch deutlich, wie facettenreich es ist, einen Menschen kennenzulernen. Themen, die in der Diskussion über die Aufnahme von Flüchtlingen heute aktuell sind.

Eigenverlag

Format: 13 x 20 cm

Umfang: 144 Seiten

2. Auflage

3. Platz Collagenwettbewerb zur Heartfield-Grosz-Ausstellung 2016, Münzenberg Forum Berlin

2016

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von A nach B

Das Buch »von A nach B« ist mit Material aus verschiedenen Büchern entstanden. Es beginnt zunächst mit der »Materialannahme«. – »Sinn liegt offen« …

_ Unikat

_ Format: 295 x 418 mm

_ 36 Seiten

2016

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Handbuch – manual

Ausführliche Gebrauchsanweisungen werden auch als Handbuch bezeichnet. So ein Handbuch zeigt normalerweise eine Richtung auf, einen Ablauf, dem Folge zu leisten ist. Es fasst die chronologische Struktur des Buches sinnvoll auf, indem das Blättern von Seite zu Seite dem zeitlichen Ablauf der Vorgehensweise entspricht.
In meinem »Handbuch« geben sprachliche Fragmente und andere Teile aus Gebrauchsanweisungen Handlungsanweisungen (»Bitte legen Sie ein Band ein«, »Sortieren Objektauswahl«, »entnehmen«). Es bleibt unklar, um welchen Vorgang es sich handelt. Der gestalterische Vorgang selbst wird durch die Abbildung einer menschlichen Hand, welche die grafischen Teile der Erzählung hin- und herschiebt, direkt sichtbar. Die nur lose auf ein Papier gelegten Zeichen wirken fragil, zufällig und anfällig für die Willkür der eingreifenden Hand.

Format: 170 x 218 mm

Umfang: 192 Seiten

Auflage: 5 Exemplare

Jahrgang: 2007

2007

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Blattschuss

»Bilder sind Munition. Kameras sind Waffen.«

Mit der Jagd auf immer neue Nachrichten und Fotos inszenieren Medien eine Bilderwelt. Paparazzi verfolgen Prominente, um ein Bild von ihnen zu schießen oder Neuigkeiten zu erhaschen. Verglichen mit der Jagd auf Tiere, genauer: dem jagdlichen Brauchtum und der Inszenierung seiner Tradition, ergeben sich erstaunliche Parallelen.
Diese sowohl formalen als auch inhaltichen Parallelen werden in dem Buch »Blattschuss« in Bildpaaren gegenübergestellt: Der Paparazzi und der Jäger, die Waffen, die Munition, das »Auf-der-Lauer-liegen«, das »Ins-Visir-nehmen«, die Jagd, die Opfer. Der Vergleich gipfelt in der Gegenüberstellung zweier Frauen, die verblüffenderweise den gleichen Namen tragen: Diana – die Göttin der Jagd, Diana – die meistfotografierteste Frau der Welt.
Das Buch selbst ist ein durch Blattschuss erlegtes Stück: es ist angeschossen worden und wurde waidgerecht mit einem »Bruch« versehen.

Format: 260 x 180 mm
Druck: Digitaldruck
Auflage: 15 Stück

*** »Bronzenen Nadel« vom ADC 2004 ***

2004

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1000 THINGS_1000 DINGE

Die Dinge, die ich besitze, und das sind ungefähr 1000, wurden abfotografiert, auf eine Größe reduziert und in schwarz/weiß reproduziert dargestellt. Diesem Akt der Komprimierung und Reduzierung der Gegenstände auf eine zweidimensionale Form, folgte ein Zusammenschluss der unterschiedlichen Teile zu kleinen Bildern, die wie Signets und ornamentale Strukturen wahrzunehmen sind.
    Erst durch die genaue Betrachtung wird deutlich, dass sich ein Bildteil aus Staubsauger, Klemmen und Kleidungsstücken zusammensetzen kann und die Dinge so einen neuen Charakter in der Gruppierung miteinander bekommen. Das Vorsatzblatt besteht aus dem Bild einer Fahrradluftpumpe. Faltet man den Umschlag auseinander, werden die 1000 Dinge vollständig sichtbar.
    Der dazugehörende Text reflektiert über die Dinge, die man im und zum Leben braucht, über den Begriff von Eigentum, über den Besitzer im Verhältnis zu seinen Dingen und über die Zeit, in der sich die Dinge zu einem Konglomerat in der Wohnung zusammenschließen, sich aber auch nach und nach wieder von ihrem Besitzer trennen werden.
    Ein unsentimentales Schaustück, das weder die Schönheit der Dinge zur Position stellt, noch eine katalogisierende Erfassung bezweckt, – sondern aus der Zeichenhaftigkeit der Gegenstände eine neue Dingwelt entstehen läßt.

Format: 187 x 280 mm
Umfang: 20 Seiten
Auflage: 100 Exemplare
Druck: Andruckstudio Leipzig und Bauhaus-Universität Weimar

2007

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